23. November 2012

Solidarität mit dem palästinensischen Volk!

Seit dem 14. November dieses Jahres wird Gaza rücksichtslos aus der Luft, vom Meer und vom Boden aus bombardiert. Die Bilanz ist furchtbar: Am Donnerstag waren 160 tote Palästinenser zu beklagen, die meisten von ihnen Zivilisten, darunter viele Kinder. 1300 Menschen wurden verletzt. Fünf Israelis kamen ums Leben. Wir fordern die sofortige Beendigung dieses Massakers, das auch nach der Vereinbarung der Waffenruhe jederzeit wieder aufgenommen werden kann. Israel behauptet, es verteidige sich nur selbst gegen die Raketenangriffe der Hamas. Das ist nicht das wahre Motiv. Am 14. November hat das israelische Militär von einer Drohne aus den militärischen Hamas-Führer al Jabari getötet. Erst nach diesem Mord eskalierte die Gewalt.

Warum hat Israel gerade jetzt Gaza angegriffen? Wie beim Überfall auf Gaza an der Jahreswende 2008/2009 stehen in Israel Wahlen bevor. Die israelischen Führer Netanjahu, Barak und Liebermann wollen so vor ihren Bürgern Stärke demonstrieren und mit ihrer militärischen Übermacht beweisen, dass niemand sonst den Nahen Osten kontrolliert als der zionistische Staat. Den Palästinensern sollen durch die Bombardierung Gazas die Aussichtslosigkeit ihrer Lage klar gemacht werden, damit sie sich Israels Vormacht bedingungslos unterwerfen. Auch ihre Vertreibung aus Palästina steht immer noch auf der Agenda vieler israelischer Politiker. Außerdem will die UNO noch in diesem Monat über die Anerkennung Palästinas als Staat abstimmen. Das will Israel mit allen Mitteln verhindern.

Ursachen für die Gewalt im Nahen Osten sind nicht – wie Israel behauptet – der "palästinensische Terrorismus" und die Raketen der Hamas, sondern die Verbrechen der Israelis am palästinensischen Volk seit mehr als 60 Jahren: der Raub seines Landes, die Vertreibung seiner Menschen, die Zerstörung seiner Gesellschaft, die Verweigerung der Rückkehr der Flüchtlinge sowie die seit 1967 andauernde Besetzung des Westjordanlandes und die seit 2006 bestehende vollständige Abriegelung des Gazastreifens.

Wir fordern das Ende der Blockade des Gazastreifens!

Nur durch die Schaffung eines souveränen palästinensischen Staates kann es Frieden im Nahen Osten geben!

Kommt zur Kundgebung am Freitag am Freitag, den 23. November um 17 Uhr auf den Bremer Marktplatz!

Veranstalter und unterstützende Organisationen:

  • Die Palästinensische Gemeinde Bremen e.V. Merlana Moschee (DITIB)
  • Deutsch-Palästinensische Gesellschaft /DPG) Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg
  • Arabische Kulturgesellschaft Netzwerk-Frieden
  • Die Palästinenser in Bremen Nahostgruppe Bremer Hochschulen (NHGB)
  • IGMG (Islamische GemeinschaftI (Milli Görús)
  • Bremer Friedensforum